In diesem Workshop geht es um das Thema Stadt. Genauer gesagt, um den Raum zwischen den Häusern, die unsere Stadt bilden. Manche sagen „öffentlicher Raum“ und liegen damit ganz richtig, denn dieser ist offen für alle – für uns alle. In diesem Stadtraum sind wir von Geräuschen, Klängen und Lärm umgeben. Welche fallen sofort auf? Welche sind versteckt, angenehm oder störend? Wo und wodurch
entstehen sie? Gemeinsam ziehen wir los, nehmen den Sound der Stadt auf und gestalten aus diesen Field Recordings eine Soundcollage – ein Hörkunstwerk, das zeigt, wie Stadt klingen kann.
Ort: Innsbruck
MANIFESTTISCH
Mani kommt von Hand, Feste wollen gefeiert werden und Tische sind gut, um zusammen zu kommen – und was verbindet alles? Ein riesengroßes handgefertigtes Tischtuch,das in mehreren gemeinsamen Workshops entstehen wird. Wir experimentieren mit natürlichen Färbetechniken und gestalten die längste Festtafel auf der größten Terrasse mitten in Innsbruck – und was wird serviert? Kulinarische Amusements aus unserer experimentellen Popup-Küche – und was wird manifestiert? Alles, was auf und rund um den Tisch Platznimmt, diskutiert, gesungen, getanzt und genossen wird. Auf dass der Manifesttisch von der Terrasse bis weit darüber hinaus und in alle Ewigkeit zur Stadt gehören wird.
YUKUVORBAY – CLOSING
Bei einer lustvoll improvisierten Finissage zu YUKUMAY im Riesen aller Leerstände präsentieren wir, was in einem einzigen jungen Kulturmonat durch zahlreiche junge Menschen in Zusammenarbeit mit Kunst- und Kulturschaffenden entstanden ist. Wir laden zu einer Ausstellung und gemeinsam retrospektieren wir, feiern und teilen unsere künstlerischen Leerstandserlebnisse. ES LEBE DER LEERSTAND, SOLANGE ES KEINER BLEIBT!
“KICK-OFF: “ZUGVÖGEL ERZÄHLEN GERNE.” – TAUBE
Der „Museums-Satellit“ der Künstlerin AliPaloma überträgt die Form der historischen Rotunde des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, das aktuell im Umbau ist, in den öffentlichen Stadtraum und versteht das Museum als einen Ort im Umbau, der seine architektonischen Grenzen bewusst verlässt und zum Treffpunkt und Schauplatz für eine semipartizipativePerformance wird.
Zugvögel verbinden fern und nah, Luftiges mit Erdigem, sie nisten sich vorübergehend ein, um bald darauf wieder abzuheben und ihre Perspektive zu wechseln. Welche Sprache sprechen sie und was passiert, wenn wir
ihnen zuhören? Erzählt der Kuckuck vom Paradiesvogel im Regenwald und weiß der Geier von der Wüste oder die Nachtigall vom Leben der Zebras in der Savanne?
Die Performance „Zugvögel“ nutzt den Museums-Satelliten als temporäre Landefläche, auf der es raschelt, tuschelt, zwitschert und flattert und wir uns mit selbstgemachten Geräuschkostümen in eine Welt der Imagination begeben..